Veranstaltung zur Novellierung des Nds. Jugendfördergesetz

Eingeladen waren unsere drei Landtagsabgeordneten von der CDU, B’90 / Die Grünen und der SPD – gekommen war Philipp Meyn (SPD) als Einziger.

Das Ziel unser Veranstaltung…
…war die Sensibilisierung unserer Lüneburger Landtagsabgeordneten für den Novellierungsprozess des Niedersächsischen Jugendförderungsgesetzes (JFG). Das war nämlich zwischenzeitlich ins Stocken geraten und die im Landesjugendring zusammengeschlossenen Jugendverbände befürchteten, dass die dringend benötigte Aktualisierung und Modernisierung des Gesetzes auf die Lange Bank geschoben werden – und letztlich den nächsten Landtagswahlen zum Opfer fallen könnte.

So kam es zu der Idee dieser Veranstaltung…
Am 04. März 2026 veranstalteten die Jugendverbände eine große Aktion in Hannover, bei der sie einerseits deutlich machen konnten, wie Jugendarbeit heute aussieht und wo der Schuh gerade an vielen Stellen drückt. Andererseits sollte durch die Aktion verdeutlicht werden, wie dringend die Jugendverbände eine Anpassung der Förderungen auf Landesebene benötigen. Darauf hin planten wir diese Sensibilisierungsveranstaltung, hier auch auf kommunaler Ebene.

Aber in der Zeit der Vorbereitung und Planung der Veranstaltung bewegte sich dann doch sehr viel auf der Landesebene und so wurde aus unserer Veranstaltung dann eben ein weiterer Mosaik-Baustein in der Sensibilisierung der Landtagspolitiker*innen.

Die aktiven Jugendverbände dieser Stadt…
Anwesend waren hier die lokalen Jugendvertreter*innen von den Falken, von JANUN-Lüneburg und dem MTV-Lüneburg. In Doppelfunktion waren vom Vorstand des Stadtjugendrings Milan (Beisitzer im Vorstand und für die DGB-Jugend) und Ida (Doppelspitze im Vorstand und Falken), sowie Georg (Beisitzer im Vorstand und Bildungsreferent bei den Falken) dabei.

Nach einer Einführung und Moderation durch Milan und einer Vorstellungsrunde, bei dem alle Jugendverbände / -vereine ihr Engagement im Jugendbereich skizzierten und ihre Bedarfe darlegten, präsentierte Ida dann den bisherigen Verlauf des Novellierungsprozesses. Abgeschlossen wurde dies durch die noch verbleibenden Kritikpunkte am aktuellen Gesetzesentwurf: Vor allem die Frage der „Überörtlichkeit“, sowie die Verknüpfung der Jugendförderung mit den Vorgaben / Schwerpunkten des Landesjugendförderplans, der jeweils für eine Legislatur gilt, wird von den Jugendverbänden als Eingriff in die Verbandsautonomie kritisiert.

Philipp Meyn zeigte sich dabei sowohl sehr interessiert, als auch gut informiert und motiviert, den weiteren Verlauf der Novellierung in Landesregierung und Landtag zu begleiten.

Aufgeschlossener Landtagsabgeordneter mit großem Interesse an Jugendpolitik…
Eine sehr interessierte und zugewandte Diskussion zu den Themen der Jugendförderung und aktuellen Problemlagen der Jugendverbände (Bildungsmittel und -veranstaltungslogistik, Förderbeträge, die hinten und vorne nicht reichen, fehlende Tagungsstätten, bis hin zu überbordener Bürokratie) wurde von allen Beteiligten engagiert geführt. Gut tat das würdigende Interesse von Philipp Meyn, der die Probleme alle mit interessierten Nachfragen und Verständnis mit nahm.

Fazit: Unser Ziel, unsere Lüneburger Landtagsabgeorneten für das Thema der Novellierung des Jugendförderungsgesetzes zu sensibilisieren und ihnen die noch offenen Kritikpunkte mit auf den Weg in den Landtag zu geben, ist gelungen – auch wenn uns zwei Landtagsabgeordnete sehr dabei gefehlt haben! Aber die Offenheit, das genaue Hinhören und das Interesse von Philipp Meyn war sehr wichtig und tat gut!

Wir hoffen, dass das Gesetz unter Klärung der noch offenen kritischen Punkte bald in die Zielgerade einbiegt und dann spätestens zum vorgesehenen Zeitpunkt (1.1.2028) in Kraft treten kann.