FAQ-SJR-VS-LG

Vorstandsarbeit? Oh Gott, das kann ich doch nicht…

…und ob!

Es ist gar nicht so aufwändig, im Vorstand des Stadtjugendrings zu arbeiten.
Je nach dem, ob wir gemeinsam an einer Aktion oder einer Aktivität arbeiten sind es mal mehr oder mal weniger Termine… In jedem Fall ist das gut neben der sonstigen Belastung, wie Schule, Lehre oder Job zu schaffen.

Als erste(r) oder stellvertretende(r) Vorsitzende(r)…

…des Stadtjugendrings stehst Du nicht allein!!!
Hinter oder neben Dir stehen alle anderen Mitglieder des Vorstands – zum Teil Erwachsene mit viel Erfahrung.
Du kannst im Vorstand aktiv Deine Ideen und Ideale gestalten und dem Stadtjugendring ein (neues?) Gesicht geben.
Du beeinflusst mit Deinem Engagement aktiv und direkt die Lebensbedingungen von jungen Menschen in Lüneburg. Im Jugendhilfeausschuss kannst Du für Deine Ideen MitstreiterInnen werben und sogar für Geldmittel sorgen, um Deine tollen, zukunftsweisenden Projekte voran zu bringen.
In jedem Fall triffst Du im Stadtjugendring gleichgesonnene und begeisterungsfähige Menschen, die mit Dir zusammen die 1000jährige Hansestadt Lüneburg kinder- und jugendfreundlicher machen wollen.
Um Dir eine Vorstellung zu geben, wie oft sich der Vorstand so trifft: So etwa alle zwei Monate findet eine Vorstandssitzung statt, in der verschiedene Aktivitäten besprochen, geplant oder diskutiert werden können. Es werden Termine abgesprochen und ähnliches. Rückt eine Aktion oder Aktivität näher, dann kann es natürlich sein, dass wir uns öfter treffen, um genauere Absprachen zu treffen – aber das stimmen wir dann miteinander so ab, dass alle Zeit haben und möglichst niemand unter Druck gerät!

Ein Finanz-Genie…

…brauchst Du gar nicht mal zu sein, um im Stadtjugendring den Vorstandsposten der/des Kassenwarts zu übernehmen. Du bist gewissenhaft und hast keine Angst vor Excel und Zahlen? Dann ist das schon die wichtigste Voraussetzung! Denn Gewissenhaftigkeit ist dabei wichtig. Es geht schließlich um Geld, was nicht uns gehört, sondern uns nur für unsere wichtigen Aufgaben zur Verfügung gestellt wird. Da ist Transparenz für alle Mitglieder des Stadtjugendrings angesagt. Und Du hast den Überblick, was mit dem Geld für Kinder und Jugendliche in Lüneburg angestellt wird.

Beischläfer…

…gibts bei uns nicht… denn die Arbeit im Vorstand ist zeitweise aufregend, zeitweise spannend aber in jedem Fall wird sie mit Herzblut gemacht, so dass für Schlafen keine Zeit bleibt – zumindest nicht auf den Vorstandstreffen, bei denen wir entscheiden, was wir als nächstes machen wollen und welche Aktivitäten Kinder und Jugendliche in der Stadt weiter bringen… Aber Beisitzer gibt es bei uns… Das sind 3 Leute, die aktiv mitarbeiten, den Vorstand in allem unterstützen und auch etwas älter sein dürfen. Sie nehmen den Vorsitzenden zeitweise ganz schön viel Arbeit ab – können aber auch wieder loslassen, wenn es gefragt ist…

Wenn Du Fragen hast, überlegst, es mal mit der Vorstandsarbeit auszuprobieren, dann schick uns doch einfach eine Mail… Wir antworten ganz schnell und können meist dann auch sehr bald miteinander telefonieren.
Du siehst also: Vorstandsarbeit im Stadtjugendring ist gar nicht schwer, schwermütig oder steif!!!

Das ist ein geniales Lernfeld, um sich mal in einer tollen Atmosphäre auszuprobieren, Sachen in die Hand zu nehmen, auf den Weg zu bringen und umzusetzen! Besser lässt sich Demokratie nicht erfahren!

Wieder kein neuer Vorstand!

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am letzten Dienstag, dem 19. April 2011 erbrachte leider auch wieder kein Ergebnis, mit dem sich der Zusammenschluss aller Vereine und Verbände schmücken kann.

Zwar war die Mitgliederversammlung stimmberechtigt, leider stand jedoch niemand zur Wahl eines neuen Vorstands zur Verfügung!
Das ist sehr schade, könnte der Stadtjugendring doch seine wichtige Funktion für Jugendliche, hier in unserer Stadt, jetzt sehr gut ausbauen.” sagt Julian Schwarz. Der 18-jährige war nun zwei Jahre Vorsitzender und sieht viel Potential im SJR: “Zwar haben wir momentan keine hauptamtliche Geschäftsführung – was bislang eine große Erleichterung für den ehrenamtlichen Vorstand war – aber es bewegt sich wieder was im Stadtjugendring; langsam verankert sich wieder ein Bewusstsein für die politische Vertretung von Vereinen und Verbänden.

Julian hat in den letzten Wochen den Abiturklausuren gewidmet, wird in absehbarer Zeit sein Studium beginnen. “Wir haben die Vorstandsarbeit jetzt so weit, dass es nun eigentlich so richtig beginnen könnte. Schade, dass ich dafür nicht mehr zur Verfügung stehen kann. Zudem wäre es sehr traurig, wenn sich nun nicht bald neue Jugendliche finden würden, die die begonnene Arbeit fortführen…” so Schwarz.

Der Appell geht also an die 42 Mitgliedsvereine und -verbände: “Der Stadtjugendring besteht nicht nur aus dem Vorstand, sondern jeder Mitgliedsverein und jeder Mitgliedsverband ist existenziell wichtig!” betont Beisitzer Georg Gunkel-Schwaderer: “…nur gemeinsam sind wir stark. Allein kann das keiner schaffen und machen“.

Ein neuer Anlauf soll zum 7. Juni 2011 versucht werden. Dann soll eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
Bis dahin muss es gelingen eine Hand voll Aktiver aus den Mitgliedsvereinen und -verbänden zu finden, die die Geschicke des SJR lenken wollen…

Kinder machen Radio zum Thema Atomkraft

Schon im Februar von Hamburger Kindern produziert und trotzdem hoch aktuell ist eine Radiosendung der „Radiofüchse“ aus Hamburg.
Medienpädagogin Andrea Sievers hat mit den Kindern die Beiträge erarbeitet und so lief bereits Mitte Februar in Hamburg die Sendung vom interkulturellen Kinderradio „Radiofüchse“ zum Thema „Atomkraft“.
Nun ist das Thema aus traurigem Anlass aktueller denn je. Einige Hörbeiträge und die ganze Radiosendung sind ab sofort auch online zu hören zu den Themen: Wie sicher sind deutsche Atomkraftwerke? Wie funktioniert überhaupt Atomkraft? Wohin mit dem Atommüll? Und wie gewinnt man Strom aus Sonne?

Einiges erklären die Kinderreporter selber, für Fragen zur Sicherheit haben sie den Experten Tobias Riedl von Greenpeace und die Pressesprecherin von Vattenfall Hamburg Frau Meyer-Bukow interviewt. Deren Aussagen erscheinen nun noch einmal in einem ganz anderen Licht…