Jugendliche Multiplikator*innen für we decide gesucht!

Hervorgehoben

Werde aktiv auf wedecide.de und lerne die neue Online-Beteiligungsplattform kennen!
Du willst Jugendpolitik gestalten, stehst für mehr politische Mitbestimmung von jungen Menschen ein und hast Lust, online aktiv zu werden?
Dann werde Multiplikator-in für we decide! wedecide.de ist die neue Online-Plattform für mehr jugendgerechte Beteiligungsmöglichkeiten in Niedersachsen.

Zum Kennenlernen und Ausprobieren gibt es nun die Chance in Lüneburg!
Komm zum gemeinsamen Workshop des Stadtjugendring Lüneburg und des Landesjugendring Niedersachsen!

Wann? 22.11.2019 // 15:00 – 20:00 Uhr
Wo? Im Freiraum Lüneburg
, Salzstraße 1, 21335 Lüneburg
Für Verpflegung mit Essen und Getränken ist gesorgt.

Fragen & Anmeldung:
Friedrich Laatz (Stadtjugendring Lüneburg)
E-Mail: we.decide@sjr-lueneburg.de
Büro: 04131-391082
Mobil: 0152-32755216

„Demokratiegefährdung durch Antifeminismus?“ am 08.11.2019

Die letzte Demokratiekonferenz des Jahres wird am Freitag, dem 08. November 2019, von 17 bis 19 Uhr im Foyer der VHS Lüneburg in der Haagestraße 4 stattfinden.
Sie wird diesmal als Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Maret Bening, im Rahmen des “Lüneburger Herbst der UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW)” stattfinden.

Im Fokus steht diesmal das Thema „Demokratiegefährdung durch Antifeminismus?“ Enrico Glaser von der Amadeu-Antonio-Stiftung wird dazu ab 17 Uhr einen Vortrag halten. Im Anschluss wird es die Gelegenheit zur Diskussion und zur Reflexion geben. Das Ziel ist es, dieses Thema in die lokale Zivilgesellschaft zu tragen sowie Möglichkeiten und Wege auszuloten, wie Antifeminismus im Alltag und in der zivilgesellschaftlichen Arbeit präventiv entgegengewirkt werden kann.

Zum Referenten:
Enrico Glaser ist Sozialwissenschaftler und arbeitet in der Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung. Seit 2008 ist er zunächst in Sachsen, später bundesweit in der Erwachsenenbildung, vorrangig im Themenfeld Auseinander-setzung der Jugendhilfe mit Neonazismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, tätig. Schwerpunkt seiner Arbeit waren und sind geschlechterreflektierende Präventionsansätze.

Antikriegstag: Demo am 31.08. in Lüneburg!

Demonstration zum Antikriegstag

„Eine Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“
(aus dem Schwur von Buchenwald, 19. April 1945 von den Überlebenden des KZ Buchenwald)

Plakat zum Antikriegstag 2019

Im September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und begann da­mit einen Krieg, der über 65 Millionen Menschen das Leben kostete. Seit Ende des Zweiten Welt­kriegs wird dieses Da­tum in der Bundesre­pu­blik daher von Gewerk­schaf­ten, Initiativen, Stu­dierendenschaften, Par­teien, Friedensgruppen und vielen mehr als Anti­kriegstag begangen, um für Frieden und Men­schen­rechte zu wirken. Wir wollen uns in Lüneburg diesem bundesweiten Wirken anschließen und die Lehre aus der Ge­schichte und aus zwei ver­ursachten Weltkriegen ziehen – Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Heute ist das En­ga­­ge­ment für den Frie­den wichtiger denn je: Mehr als 30 andauernde Krie­ge und Kon­flik­­te gibt es weltweit. Wäh­rend NATO-Staaten die Konflikte mit Russland, Venezuela und dem Iran gefährlich eskalieren, wächst durch die Auf­kündi­gung des INF-Ver­trags die Gefahr einer ato­maren Aus­ein­an­derset­zung. Die Türkei droht mit einem Angriff auf das kurdische De­mo­kra­tie- und Friedensprojekt in Rojava in Syrien. Fast 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Armut oder Um­welt­zer­störung, Tausende von Menschen ertrinken dabei im Mittelmeer und alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung. Die vor allem von Groß­kon­zer­nen vorangetriebene Klimaerwärmung be­droht immer stärker unsere Existenz. Obwohl genug Wissen, Erfahrung und Mittel vorhanden sind, diese Probleme zu lösen, sollen nach Plänen der NATO, EU sowie Bundesregierung weitere hunderte von Milliarden Euro in Aufrüstung, Waf­fen­geschäften und Kriege ver­senkt werden. Nicht nur der Rüstungsindustrie geht es hierbei ums Geschäft. Die Vermögen der Reichen nehmen immer absurdere Ausmaße an, auf Kosten einer wachsenden Gruppe von Menschen, die immer weniger zum Leben hat. Diese von Egoismus, Profit- und Macht­interessen geleitete Politik ist die Ursache für Krieg, Ausbeutung und Um­welt­zer­störung.
Gegen diese Politik engagieren sich welt­­weit mehr und mehr Menschen. Sei es in der Umwelt-, der Flüchtlingssolidaritäts- oder „gegen Rechts“-Bewegung. Sei es in Gewerkschaften, Hochschulen, Organisationen oder Parteien. Als gemeinsames Bün­dnis wollen wir uns für Frieden engagieren. Frie­den ist dabei mehr als nur die Abwesenheit von Krieg. Nur durch Frieden sind Menschenrechte, sozialer und ökologischer Fort­schritt überhaupt mög­­lich. Statt Geld für Waf­fen, streiten wir für öf­fentliche Investitionen in soziale Maßnahmen, den ökologischen Umbau, die Kultur sowie die öffentliche Daseinsvorsorge wie Gesundheit, Pflege und Bildung.