Kommt alle zum Jugendhilfeausschuss

Kinder und Jugendliche erobern „ihren“ Ausschuss

Lüneburg. Wenn es nach dem Stadtjugendring geht, können bald Kinder und Jugendliche ihren Senf im Jugendhilfeausschuss der Stadt Lüneburg dazu geben. So ähnlich fordert es ein Antrag des SJR, der eine Änderung der Geschäftsordnung des Jugendhilfeausschusses vorsieht.

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Aufruhr im Gemüsebeet… Stadt zieht neue Kita-Gebührenordnung vorläufig zurück

Holger Nowak (Grüne) stellt im Angesicht der Eltern-/ Kinderflut im Jugendhilfeausschuss den Antrag, den Tagesordnungspunkt "Kita-Gebühren" zu streichen.

Holger Nowak (Grüne) stellt im Angesicht der Eltern-/ Kinderflut im Jugendhilfeausschuss den Antrag, den Tagesordnungspunkt „Kita-Gebühren“ zu streichen.

Kita-Gebühren, Fördersatzung für Tagespflegestellen und Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Lüneburg. Der Jugendhilfeausschuss hatte eine pralle Tagesordnung, entledigte sich aber eines ganzen Schwungs kontroverser Diskussionen, gleich zu Beginn.

Die Luft brannte förmlich, gestern im Jugendhilfeausschuss der Hansestadt Lüneburg. Bevor der letzte Ratsherr am Tisch des Ausschusses Platz nehmen konnte, war der alt ehrwürdige Huldigungssaal bereits von unzähligen Kindern und deren Eltern geflutet. Anlass war der Tagesordnungspunkt 5 „Änderung der Benutzungs- und Elternbeitragsordnung (…) für die Kindertagesstätten„. Die Vorlage sah vor, dass bei den höheren Einkommen eine kräftige Erhöhung der Beiträge erfolgen sollte, während geringere Einkommen entlastet werden sollten. Weiterlesen

„Haus der Jugend“ hin oder weg?!

Pressemitteilung des Stadtjugendrings Lüneburg
zur Räumung des „Haus der Jugend“

Das „Haus der Jugend“ soll Ende Juni 2013 geräumt und dann verkauft werden. Damit wäre die fast 50 jährige Geschichte des Jugendhauses beendet. Der Stadtjugendring sieht im 66. Jahr seines Bestehens, trotz des Verkaufs der gesamten Räumlichkeiten die Notwendigkeit eines der Jugend gewidmeten Hauses in Lüneburg.

Björn Adam, erster Vorsitzender des Stadtjugendrings Lüneburg: „Eine Stadt wie Lüneburg, mit anvisierten 80.000 EinwohnerInnen muss gewillt und in der Lage sein, ein „Haus der Jugend“, also Räume der Begegnung, zu ermöglichen?!“. Dem Stadtjugendring mit seinen knapp 50 Mitgliedsvereinen- und verbänden sind die Mängel des jetzigen Hauses bekannt. Jannis Gerling, Beisitzer im Stadtjugendring: „Wir fordern auch nicht die Erhaltung des jetzigen Hauses, sondern dass die Stadt Lüneburg die Notwendigkeit für ein „Haus der Jugend“ sieht. Ein „Haus der Jugend“ heute müsste nach Befragung unserer jugendlichen Mitglieder einen offenen, transparenten und jugendgemäßen Charakter haben.“ Der 22-jährige fügt hinzu, dass ein solches „Haus der Zukunft“ über Seminarräume, aber auch den Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln verfügen und partizipativ genutzt werden müsse. Weiterlesen